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Mein erster Help Day bei der NORMA Group

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Ich bin Werkstudentin bei der NORMA Group und seit einigen Monaten im Group Communications Team. Wie immer startete ich meinen Tag um 8:30 Uhr an meinem Schreibtisch mit einer Tasse Kaffee in der einen und der Maus in der anderen Hand. Nachdem ich meine E-Mails gecheckt und meine Morgenroutine abgeschlossen hatte, folgte direkt ein Team-Meeting, in dem wir unsere Kommunikationsstrategie und die nächsten Schritte besprachen. Bisher war es also ein ganz normaler Morgen bei der NORMA Group.

Aber dann folgte ein alles andere als gewöhnlicher Tag.

Drei Stunden später hatte ich meine Businesskleidung gegen einen weißen Overall getauscht und hielt Malerutensilien in der Hand. Denn zusammen mit anderen Kollegen der NORMA Group nahm ich am NORMA Help Day teil – einem Tag voller Kontraste, neuer Perspektiven und Erfahrungen.

Vier Kollegen und ich (letzte Person rechts) in unseren speziellen Maleroveralls
Vier Kollegen und ich (letzte Person rechts) in unseren speziellen Maleroveralls

Einmal im Jahr organisiert die NORMA Group einen Tag, an dem sich ihre Mitarbeiter auf der ganzen Welt ehrenamtlich für einen guten Zweck einsetzen. Die Aktivitäten sind so dabei so vielfältig wie die Kulturen, die sich bei NORMA weltweit finden. In diesem Jahr besuchten beispielsweise Kollegen aus Wuxi, China, eine Sonderschule und bereiteten gemeinsam mit den Kindern „Mondkuchen“ (ein traditionelles, saisonales chinesisches Gebäck) zu. In Subotica, Serbien, unterstützten die Kollegen ein lokales Gemeindezentrum bei der Umgestaltung seines Gartens und der Sanierung weiterer Anlagen.

Wir, vom Team in Maintal, Deutschland, besuchten das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Hanau, eine gemeinnützige Stiftung für die Jugendhilfe. Hier können Kinder und Jugendliche, die Erfahrungen mit Missbrauch und Gewalt gemacht haben, ein vorübergehendes oder dauerhaftes Zuhause finden und pädagogische und therapeutische Unterstützung erhalten.

Unser Help Day begann um 12.00 Uhr mit einem kurzen Treffen im Konferenzraum des Kinderdorfs. Alle teilnehmenden Mitarbeiter versammelten sich hier zu einem kurzen Imbiss und erhielten eine kurze Einführung in die für den Nachmittag geplanten Aufgaben. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir alle noch unsere normale Kleidung an und genossen die entspannte Atmosphäre mit Kollegen aus den verschiedensten Abteilungen.

Kollegen entrümpeln ein Regal, streichen Wände und räumen alte Sachen aus.

Da ich erst relativ kurz bei der NORMA Group bin, lernte ich viele neue Gesichter kennen. Es war eine tolle Erfahrung, die verschiedenen Berufsgruppen der NORMA Group kennenzulernen, denn die Kollegen kamen aus den unterschiedlichsten Abteilungen wie Buchhaltung, Produktentwicklung, Logistik, Testlabor und weiteren.

„Eine ganz schön bunte Mischung, oder?“ fragte mich einer meiner direkten Kollegen. Ja, in der Tat!

Nach einer kurzen Einführung stürzten wir uns direkt in die Arbeit. In erster Linie sollten wir das Kinderdorf bei verschiedenen Renovierungsprojekten unterstützen. Hierzu teilten wir uns in kleine Gruppen auf: Einige bauten alte Möbel ab und neue auf, während andere Regale entrümpelten und Räume neu dekorierten. Meine Gruppe war verantwortlich für das Streichen einiger Wände und Decke, was uns für den nächsten Tag Muskelkater garantierte!

Zunächst klebten wir Türrahmen, Sockelleisten und Lichtschalter ab und bedeckten den Boden mit Folie, um nicht überall Farbflecken zu hinterlassen. Für die Decke benötigten wir Leitern und die Arbeit über Kopf war ziemlich anstrengend. Aber nach drei Stunden erstrahlten die Räume wieder in frischem Weiß. Wir waren froh, die Arbeitsanzüge getragen zu haben, denn der eine oder andere Farbklecks ist dabei auch auf uns gelandet.

Obwohl das Malen bei weitem nicht unser übliches Geschäft ist, waren wir am Ende ziemlich stolz auf unsere Arbeit – vor allem, als der Hausmeister des Kinderdorfs anerkennend nickte, als er unsere Teamarbeit unter die Lupe nahm.

Nachdem wir unsere Aufgaben abgeschlossen hatten, zogen wir unsere Maleroveralls aus und setzten uns mit den anderen Kollegen und den Mitarbeitern der Stiftung gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen. Vertreter des Kinderdorfes dankten uns für unsere Bemühungen und informierten uns noch ein wenig über die Philosophie, die Geschichte und das Tagesgeschäft der Institution.

Kollegen montieren ein neues Bett, räumen Regale um und schleifen zwei Tische ab.

Der NORMA Help Day bot mir eine völlig neue „Arbeitserfahrung“: einmal nicht an meinem Schreibtisch zu sitzen oder Meetings zu besuchen und konzeptionelle Arbeiten zu erledigen oder Texte zu schreiben, sondern mit Kollegen aus verschiedenen Abteilungen körperlich aktiv zu werden und aus dem gewohnten Arbeitskontext herausgenommen zu werden.

Besonders schön fand ich es, die Kollegen in einer so ganz anderen Atmosphäre und auf einer anderen Ebene kennenzulernen – als Menschen mit ihren persönlichen Interessen, Meinungen und ihrem Humor, nicht nur als Kollegen im täglichen Berufsalltag.

Das ist es auch, was mir an Veranstaltungen wie dem NORMA Help Day so gut gefällt: das Treffen mit Kollegen auf persönlicher Ebene.

Es ist die perfekte Gelegenheit, einerseits sein persönliches und unternehmensinternes Netzwerk zu erweitern und andererseits etwas für einen guten Zweck zu tun.

Nach dem Help Day fühle ich mich mit den Kollegen, mit denen ich im Kinderdorf zusammengearbeitet habe, stärker verbunden. Ich denke, das ist nicht nur eine persönliche Bereicherung, sondern fördert auch die Kommunikation und Zusammenarbeit am Arbeitsplatz zwischen Kollegen und über Abteilungen hinweg.

Kaffee und Kuchen, eine meiner liebsten Traditionen in Deutschland
Kaffee und Kuchen, eine meiner liebsten Traditionen in Deutschland

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Help Day der NORMA Group für mich eine aufschlussreiche Erfahrung war. Er ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Offenheit für neue Erfahrungen dazu führen kann, großartige Menschen zu treffen und eine gute Geschichte zu erzählen.

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