„Diversity bringt das Unternehmen nach vorn“

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Diversity und Verbindungstechnik – was hat das eigentlich miteinander zu tun? Was tut die NORMA Group, um Vielfalt zu fördern? Die globale Diversity-Beauftragte Stephanie Stemmer erklärt die Zusammenhänge.

Was ist Diversity – und was hat das mit der NORMA Group zu tun?

Diversity, also Vielfalt, bedeutet ja einen bunten Strauß Blumen zu haben, anstatt nur Rosen oder nur Tulpen. Vielfalt im Unternehmenssinn bedeutet Altersvielfalt, unterschiedliche ethnische Herkunft, Geschlechtervielfalt, verschiedene sexuelle Ausrichtung, Familienstand, Religion und Weltanschauung … Für uns ist es wichtig, diese Vielfalt, die wir haben, auch zu nutzen, um dadurch Synergieeffekte zu erzielen.

Welche Effekte sind das?

Ein heterogenes Team ist immer besser als ein homogenes Team. Wenn man erfahrene Mitarbeiter mit jungen Mitarbeitern zusammenbringt, können beide voneinander profitieren. Auch bei unterschiedlichen Kulturen gilt: Wenn einer vom anderen lernt, kommt kein Scheuklappendenken auf. Das funktioniert nur, wenn man vielfältig ist und in den Teams Alt und Jung zusammenbringt, wenn man Frau und Mann zusammenbringt, wenn man vielleicht einen Asiaten mit einem Amerikaner zusammenbringt. Denn so treffen unterschiedliche Herangehensweisen aufeinander, die das Team insgesamt voranbringen.

Eindrücke vom NORMA Diversity Day 2018 in China, Malaysia, Deutschland, den USA und Serbien finden Sie in der Bildergalerie.

 

Als internationales Unternehmen ist die NORMA Group ja per se vielfältig. Welche Auswirkungen hat diese geografische Vielfalt auf das Unternehmen?

Das ist auch eine Herausforderung, wenn es viele Stimmen gibt. Wir wollen daraus aber das Positive ziehen. Wir haben ja zum Beispiel mit NDS in den USA ein ganz großes Know-how zu Wassermanagement, was wir beispielsweise in Europa uns zunutze machen können. Es ist ganz wichtig, dass wir uns als Unternehmen bei den großen Themen zusammentun über die Regionen hinweg.

Wie machen wir das?

Es gibt viele Kollegen, die auf Bubble Assignments sind, also kürzere oder auch langfristige Aufenthalte in anderen Standorten. Beispielsweise kann jemand aus Frankreich mit großer Expertise diese in China weitergeben. Dieser Austausch kann Kollegen zeigen: Dieses und jenes Vorgehen funktioniert in unserem Land oder unserer Geschäftsregion ganz gut, vielleicht kann man das auch in einer anderen Region nutzen oder adaptieren.

Diversity Mission Statement

Die NORMA Group begrüßt Ideenvielfalt, indem sie einzigartige Eigenschaften, Erfahrungen und Ideen respektiert. Wir bemühen uns ein Umfeld zu fördern, das von Kommunikation, Vernetzung, Austausch und Dialog geprägt ist und in dem Talente erkannt, weiterentwickelt und vereint werden. Wir sind – alle gemeinsam – der Schrittmacher in unserer Industrie.

 

Was sind konkret Ihre Aufgaben als Diversity-Beauftragte?

Ich bin dafür verantwortlich, dass unser Diversity-Leitbild umgesetzt wird. Das machen wir vor allem mit dem Diversity Day, der ja jedes Jahr an jedem Standort begangen wird. Ich sorge beispielsweise dafür, dass die Kommunikation vorangetrieben wird. Mein Anspruch ist, das Bewusstsein für Diversity zu heben und Ansprechpartner für die Kollegen weltweit zu sein.

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