„Tanzen ist ein großer Teil meines Lebens“

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„Musik war schon immer Teil meines Lebens, schon von Geburt an“, erzählt Meliha Morgil. „Meine Mutter erzählt immer wieder, dass ich als Baby ohne Musik nicht einschlafen konnte.“ Ihre Tanzkarriere fing mit dem türkischen Volkstanz Horon an: Während des Maschinenbaustudiums in ihrer Heimatstadt Rize am Schwarzen Meer begeisterte sich Meliha Morgil erstmals für das Tanzen. Nach ihrem Umzug nach Istanbul fand sie dort keine passende Tanzgruppe, da Horon sehr regional geprägt ist. Also begann Meliha Morgil mit Salsa ‒ von dort war es nur noch ein kleiner Schritt zur verwandten Bachata.

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Der lateinamerikanische Tanz hat es ihr besonders angetan, denn er ist leichter und flexibler zu tanzen als beispielsweise Salsa und entwickelt durch regelmäßige Partnerwechsel eine besondere Gruppendynamik. Ursprünglich ein Paartanz zu melancholischer Gitarrenmusik, hat sich Bachata in den vergangenen Jahren auch zum Showtanz entwickelt.

Seit ein paar Monaten tanzt Meliha Morgil in der Gruppe „Los Eros“ und hat große Ziele: Das Ensemble möchte so gut werden, dass es zu internationalen Tanzfestivals eingeladen wird. Für dieses Ziel trainieren Meliha Morgil und ihre Kollegen gemeinsam mit ihrem Trainer, einem bekannten türkischen Bachata-Tänzer, hart: Fast das gesamte Wochenende sowie einen Abend unter der Woche studiert das Ensemble die Choreografien. Das ist kein Stress, sondern eine Wohltat: Alle Mitglieder sind eng befreundet und die Stimmung im Team ist entsprechend gut. „Bachata ist für mich mittlerweile mehr als nur ein Hobby“, sagt Meliha Morgil über ihre zeitintensive Beschäftigung.

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