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Digitalisierung mit veränderten Vorzeichen – Und plötzlich ist alles anders

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In den Büros der NORMA Group herrscht Stille. Kein Klappern der Tastaturen, kein Stimmengewirr auf den Gängen, keine Geräusche der Kaffeemaschinen. Vor ein paar Wochen hat sich der Arbeitsalltag Corona bedingt von einem Tag auf den nächsten um 180 Grad gedreht. Eine große Herausforderung für alle und eine Situation, die gezeigt hat, dass sich Investitionen in eine zukunftsorientierte, gut aufgestellte IT-Infrastruktur auszahlen – für Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen. Der Geschäftsalltag wird erfolgreich virtuell, vom mobilen Arbeitsplatz aus weitergeführt. Dass alles reibungslos funktioniert, hat mehr als nur einen Grund.

Digitalisierung bei der NORMA Group

In den vergangenen Wochen und Monaten, hat es sich gezeigt, dass Digitalisierung ein wichtiges Element für erfolgreiches, virtuelles Arbeiten ist. Unser Fokus bei der Entwicklung der IT-Strategie liegt seit Jahren auf Digitalisierung und Standardisierung. Die NORMA Group investierte in moderne IT-Technik, zukunftsweisende Tools und Applikationen sowie Sicherheitskonzepte. Wir haben die IT-Infrastruktur sukzessive auf ein technisch hochmodernes Level gehoben. Unsere Arbeitsplatzausstattung ist auf einem hohen digitalen Stand und State-of-the-Art. Auch haben wir stets den Blick auf die begleitende Kommunikation und das Change-Management gerichtet. Diese Investitionen haben sich nun ausgezahlt.

Eine hohe Performance, Inhouse-knowhow und ein angemessener Reifegrad der IT sind wesentliche Schlüssel zum Erfolg der Unternehmung und zwingende Voraussetzung für den digitalen Wandel!

Digitale Herausforderungen in Zeiten der Corona-Krise

Der Respekt vor dieser Gesamtsituation war groß. Wir, das ict & bpm Management (Information and Communication Technology & Business Process Management), stellten rasch fest, dass die vorhandene, digitale Ausgangsbasis sehr gut ist und der Rückgriff auf vorhandene Notfallpläne sowie die Adaption in gewissem Maße möglich ist. Größte Herausforderung war die Kurzfristigkeit, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ad hoc zu ermöglichen, vom Büroarbeitsplatz auf den mobilen Arbeitsplatz umzusteigen, ohne den Geschäftsalltag groß zu unterbrechen. Kommunikation- und Kollaborationslösungen von Microsoft und diverse andere Kernapplikationen standen cloud-basiert bereits zur Verfügung. Es galt nur, einen Weg zu finden, diese schneller als angedacht bereitzustellen.

Das globale Sicherheitskonzept ermöglichte vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, auch sensitive Anwendungen virtuell mit dem mobilen Arbeitsplatz durchzuführen. Durch den hohen Standardisierungsgrad, war die rasche Umsetzung möglich. Anfänglich mussten wir für einen gewissen Zeitraum Bandbreite und Knotenpunkte überwachen und dynamisch anpassen – das erforderte höchste Aufmerksamkeit. Mittlerweile sind auch die dafür geplanten Erweiterungen vorgezogen und alle Kolleginnen und Kollegen weltweit können auf die optimale Leistung vertrauen.

Weltweit meistern NORMA Group Mitarbeiter den virtuellen Arbeitsalltag

Den Switch vom Büroarbeitsplatz zum mobilen Arbeitsplatz haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gut gemeistert, so unser Fazit. Ein spezieller Guide für den mobilen Arbeitsplatz mit Wissen rund um die Themen Hardware, Software, Sicherheit und Datenschutz unterstützte dabei. Der Global Service Desk war in bewährter Weise 24/5 greifbar. Alle waren flexibel und verständnisvoll. Viele profitierten von dem umfassenden IT-Trainingsangebot der Vergangenheit, was vielen die Umstellung erleichterte. Es war und ist ein gutes Miteinander – an allen Standorten. Das ist nicht selbstverständlich, wenn von heute auf morgen im Berufsalltag nichts mehr so funktioniert, wie man es gewohnt ist.

Virtueller Arbeitsplatz - Die IT hat den Stresstest bestanden

In Sachen virtueller Arbeitsplatz läuft aktuell nahezu alles reibungslos. Darauf können wir als Unternehmen stolz sein. Ich danke meinem Team und auch allen Beschäftigten. Der Büroalltag der NORMA Group wird nun erfolgreich virtuell bestritten. Damit ist ein neuer Meilenstein erreicht und eine breite Basis für die digitale Zukunft gelegt.

Digitale Zukunftsaussichten

Aufgrund der Corona-Pandemie erlangt die Digitalisierung in unserem Leben eine noch größere Bedeutung. Die Transformationsphase ist in vollem Gange, in einer unvorhergesehenen Geschwindigkeit. Der digitale Reifegrad des persönlichen Arbeitsplatzes mit Hard- und Software ist gut bis sehr gut. Ein wichtiges Thema für uns ist und bleibt der Fokus auf der IT-Sicherheit. Trotz sehr hoher Standards haben wir den „next level“ bereits geplant - mit modernster Technologie auf Basis von Machine Learning und Künstlicher Intelligenz.

Echte Digitalisierungsinitiativen haben Einfluss auf die nachhaltige Transformation von Geschäftsmodellen, Organisationsstrukturen und Unternehmenskultur.

Echte Digitalisierung ist jedoch weit mehr für unser Unternehmen. War Disruption vor Corona schon ein Thema, um künftig am Markt bestehen zu können, so ist es nun essenziell. IT-Arbeitsplätze, Prozesse, Beschaffungs- und Lieferketten zu digitalisieren ist heute keine echte Digitalisierung mehr, vielmehr Prämisse, um überhaupt bestehen zu können. Mit der Erweiterung des IT-Verantwortungsbereichs um den Bereich Business Process Management ist eine Veränderungsinitiative in der NORMA Group bereits gestartet.

In Zukunft müssen wir uns noch intensiver als bisher mit den folgenden Fragen auseinandersetzen: Wie viel Prozent der Wertschöpfung wollen wir künftig über digitale Geschäftsmodelle generieren? Wie können wir eine umfassende Digitalstrategie mit Fokus auf unseren Produkten, Services und Solutions gestalten? Wie können wir verantwortungsvoll unsere Mitarbeiter mitnehmen?

Unternehmen, die es schaffen, Digitalstrategien und Digital-Knowhow durchgängig vom Aufsichtsrat, über Vorstand, Führungskräfte bis hin zu jedem einzelnen Mitarbeiter transparent zu gestalten, haben die Nase vorn. Packen wir es weiter gemeinsam an!

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