Wasser
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„Wir managen die weltweit wichtigste knappe Ressource“

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Der Wasserverbrauch nimmt weltweit zu, was auf Faktoren wie Bevölkerungswachstum, sozioökonomische Entwicklungen und veränderte Konsummuster zurückzuführen ist. Gleichzeitig macht der Klimawandel die Verfügbarkeit von Wasser weniger vorhersehbar und führt an vielen Orten der Welt zu längeren und schwereren Dürreperioden. Insbesondere in Afrika, Lateinamerika und Asien haben viele Menschen nur eingeschränkten Zugang zu sauberem Wasser oder Wasser im Allgemeinen. Da die Nachfrage nach Wasser wächst und die Auswirkungen des Klimawandels zunehmen, wird sich diese Situation wahrscheinlich weiter zuspitzen.

Ein austrocknender See
Ein austrocknender See

Wassermanagement

Im weitesten Sinne geht es beim Wassermanagement um die effiziente Nutzung von Wasser durch die Verteilung und Kontrolle der Wasserressourcen. Wassermanagement umfasst insbesondere die Bereiche Trinkwasser, Brauchwasser, Abwasser, Regenwasser und Bewässerung.

„Der Zugang zu Wasser ist ein grundlegendes Menschenrecht - es ist entscheidend für die Würde jedes Einzelnen.“

Durch die Förderung effizienter Wassernutzung kann gewährleistet werden, dass Menschen unabhängig von ihrem Standort oder ihrer sozialen Stellung einen besseren Zugang zu Wasser erhalten. Indem wir Wasser effizienter nutzen und wassersparende Produkte kaufen, können auch wir dazu beitragen, die Auswirkungen des Klimawandels, zum Beispiel Dürren, zu verringern. Letztendlich haben Verbesserungen im Wassermanagement nicht nur wirtschaftliche Auswirkungen, sondern sind auch für die Bewältigung verschiedener sozialer Herausforderungen in unserer globalen Gemeinschaft von entscheidender Bedeutung.

Drei globale Trends im Wassermanagement

Derzeit gibt es viele globale Trends im Wassermanagement. Einige sind allgemeiner Natur und einige sind spezifischer Bestandteil unseres Geschäfts. Ich möchte hier auf ein paar Trends eingehen, die sich auf globale Megatrends beziehen, die unsere Welt prägen und die miteinander verbunden sind – Klimawandel, Ressourcenknappheit und technologischer Fortschritt.

Wasser wird immer knapper und teurer. Eine effiziente Bewässerung wird daher immer wichtiger. Viele Städte in dürregefährdeten Gebieten in den USA verabschieden Verordnungen, um die Eigentümer unter Druck zu setzen, ihren Landschaftswasserverbrauch zu reduzieren und das Regenwasser vor Ort zu nutzen. Diese Verordnungen werden durch die Förderung von Rabatten für wassersparende Bewässerungslösungen oder mit strengen Wassereinschränkungen und Geldstrafen durchgesetzt. Hausbesitzer sollen so dazu ermutig werden, auf wassersparende Produkte, wie Tröpfchenbewässerungen umzusteigen. Denn ein Tröpfchenbewässerungssystem kann den Wasserverbrauch im Vergleich zu Sprinklern oder Handbewässerungen jährlich um Tausende von Gallonen Wasser reduzieren.

Ein Tröpfchenbewässerungssystem bringt das Wasser direkt an die Pflanzenwurzel. Dadurch läuft weniger Wasser ab oder verdunstet.
Ein Tröpfchenbewässerungssystem bringt das Wasser direkt an die Pflanzenwurzel. Dadurch läuft weniger Wasser ab oder verdunstet.

Ein weiterer Trend, insbesondere im Bewässerungsbereich, ist der Einsatz neuer Technologien in Kombination mit Messungen und Sensoren. Wasserdurchflussmesser helfen beispielsweise dabei, den Wasserverbrauch genau zu ermitteln, um Überbewässerung zu verhindern und Kosten zu senken. Da Wasserressourcen immer knapper und teurer werden, ist es wichtig, genaue Daten darüber zu erheben, wie viel Wasser zur Bewässerung verwendet wird. Der Timer oder Controller ist hierbei ein wichtiger Bestandteil des Bewässerungssystems. Eine neue Generation von Steuerungen, erfasst mithilfe von Wi-Fi-Technologie Wetterdaten, berechnet Niederschläge und bestimmt, wie viel Wasser an einem bestimmten Tag benötigt wird. Dabei werden Tag und Uhrzeit der Bewässerung automatisch angepasst. Diese Steuerungen verwenden Wetterdaten oder Sensoren und werden häufig als „smarte“ Bewässerungssysteme bezeichnet.

Smarte Bewässerung
Smarte Bewässerung

Durch die Verwendung von Sensoren an Pflanzen kann der Wasserverbrauch des Systems deutlich reduziert werden. Anstatt an Ventilen zu drehen, wird bei der Bewässerung ein Handy oder ein Tablet verwendet.

Beide Trends werden durch eine allgemeinere Entwicklung unterstützt und verstärkt: Die zunehmende Regulierung, die hauptsächlich für Kommunen oder Regionen gilt. Beispiele hierfür sind die MWELO-Verordnung im US-Bundesstaat Kalifornien zur Erhöhung der Wassereffizienzstandards in der Landschaft und die Wasserrestriktionen in bestimmten Regionen in Australien und Südafrika. Diese Vorschriften wurden als Reaktion auf chronische Wasserknappheit und Dürre erlassen. Sie befassen sich mit so unterschiedlichen Aspekten wie der Beseitigung von ineffizienten Bewässerungssystemen, der Nutzung von Grauwasser und der Regenwasseraufnahme vor Ort.

Ein Blick in die Zukunft

Es gibt eine Vielzahl an Zukunftstrends im Wassermanagementgeschäft. Ein Beispiel ist Urban Greening, das darauf abzielt, das Abfließen von Regenwasser sowie die extreme Hitze in Ballungsräumen besser zu bewältigen. Bei der NORMA Group erkennen und beobachten wir die relevanten Megatrends sowie deren Risiken und Chancen genau. Mit der Unterstützung unseres Foresight Managers untersuchen wir Phänomene, die unser Angebot in Zukunft erweitern könnten.

Urban Greening in Singapur
Urban Greening in Singapur

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